

F6
Woher stammt die Marke F6?
Die Marke F6 wurde ursprünglich von einem sogenannten VEB* in der damaligen DDR gefertigt, dem VEB Dresdner Zigarettenfabriken, der 1959 entstanden ist. Damit lag die ab 1962 angelaufene Herstellung zunächst komplett in staatlicher Hand. 20 Jahre später wurde aus der VEB die VEZIFA, also der Staatsbetrieb Vereinigte Zigarettenfabriken Dresden. Daraufhin wurde die Produktion noch einige Jahre lang fortgesetzt.
Erst nach der Wiedervereinigung ging die Ostmarke aus staatlicher in private Hand über. Damals hat Philip Morris den Zuschlag für die VEZIFA und deren Nutzungsrechte bekommen. Zunächst führte der Tabakkonzern die Herstellung des Sortiments bis 1998 selbst durch. Danach kehrte F6 an die frühere Produktionsstätte – das alte VEZIFA-Werk in Dresden – zurück, inzwischen als F6 Cigarettenfabrik GmbH & Co. KG bekannt.
Hier wurden die F6 Zigaretten noch insgesamt 19 Jahre lang hergestellt, bis die Philip Morris GmbH sich dazu entschloss, die Fertigung nach Tschechien und Polen zu verlagern. Der Name F6 setzt sich übrigens aus dem Buchstaben „F“ für Filterzigarette und der Ziffer „6“ zusammen, die für die 60er-Jahre steht.
* Volkseigener Betrieb; ein Unternehmen, das dem Staat gehört

Wer stellt die Marke heute her?
Heute werden F6 Produkte weiterhin von der Philips Morris GmbH produziert und vertrieben. Viele nach der Wende eingeführte F6 Varianten wurden Ende 2012 wieder vom Markt genommen und flossen in andere bekannte Marken des Herstellers als Zigaretten ein. Das nach wie vor erhältliche Angebot wurde 2023 an aktuelle Standards angepasst.
Quellen: Hersteller











