Stuyvesant
Wann und wie entstand die Marke Stuyvesant?
Die Marke Stuyvesant ging 1954 in Südafrika an den Start. Das Ziel war, Rauchern eine amerikanische Zigarette anzubieten. Dafür wurde der Name des Lizenzgebers American Cigarette Company genutzt und ein klassischer American Blend als Grundlage für die Herstellung verwendet.
Nach dem Vermarktungsbeginn beschränkte sich der Verkauf von Stuyvesant Zigaretten mehrere Jahre lang ausschließlich auf Südafrika. Vor der weltweiten Einführung der Zigaretten 1957 fand im selben Jahr eine gezielte Testphase in New York zur ersten Ermittlung der Akzeptanz statt.
Was steckt hinter dem Markennamen Stuyvesant?
Stuyvesant geht auf den damaligen Generaldirektor der Kolonie Nieuw Nederland in den USA – heute die Bundesstaaten New York, New Jersey, Delaware und angrenzende Regionen zurück. Sein Name war Petrus (Peter) Stuyvesant. Zur Ehrung seiner historischen Bedeutung für Nieuw Amsterdam, das später in New York umbenannt wurde, bekam Stuyvesant gut 300 Jahre später eine eigene Zigarettenmarke.
Welcher Hersteller ist für die Produktion verantwortlich?
Verantwortlich für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb der Marke war zunächst die südafrikanische Rembrandt Tobacco Corporation mit Sitz in Kapstadt. Seit 1959 werden die Filterzigaretten auch in Deutschland vermarktet, nachdem sich Reemtsma – seit 2002 Teil von Imperial Brands – die Lizenzrechte dafür gesichert hatte. Damals startete der deutsche Tabakkonzern eine großangelegte Marketingkampagne, um das Label auch bei uns bekannt zu machen.
Im Laufe der Zeit wuchs das Sortiment, ist inzwischen aber wieder gestrafft worden. Das Angebot der Traditionsmarke konzentriert sich bei uns mittlerweile allein auf die Kernvariante. In den meisten anderen Ländern wird Stuyvesant übrigens von British American Tobacco oder dem Tochterunternehmen American Cigarette Company produziert. Grund dafür ist die Verteilung der Markenrechte.
Quellen: Hersteller


