HEETS Sticks: Die Tabaksticks von IQOS

HEETS, die ehemaligen Marlboro HeatSticks, sind die Sticks für das Tabak-Verdampfungs-System IQOS von Philip Morris. Zusammen mit der patentierten HeatControl-Technolgie bieten sie ein schadstoffärmeres Raucherlebnis für die Hosentasche. Hol dir jetzt deine Lieblingssorten und folge den Weldtrends!

Aufbau und Länge der HEETS

Jeder HEETS Stick wird aus sechs Komponenten gefertigt

Die Sticks bestehen aus einem Strang mit hochwertigem, komprimiertem Tabak, einem Hohlkanal (Acetatrohr) und einem Kühlsegment (aus Mais hergestellter Polymerfilter). Der aromatisierte Tabakdampf strömt durch den Hohlkanal zum Kühlsegment, das für eine leichte Abkühlung sorgt. Danach wird der Dampf als perfektes Geschmackserlebnis durch einen weißen, zigarettenähnlichen Filter als Mundstück (Zellulose aus hohlem Acetat) inhaliert. Bis auf das Mundstück sind alle Komponenten mit einer Papierhülle umwickelt, ausgekleidet mit einer Schutzfolie aus Aluminium. Das Papier ähnelt einer echten Zigarette, allerdings mit einer cleaneren, moderneren Anmutung. Wichtiger sind natürlich die zwei Funktionen der Aluminiumschutzfolie. Die Folie sorgt erstens dafür, dass sich der Tabak gleichmäßig erhitzt. Zweitens verhindert sie das Entzünden des Tabaks. Dahinter wohnt Philip‘ Morris Überzeugung, dass Raucher bisweilen versuchen, die Tabakladung mit einem Feuerzeug in Brand zu setzen.

Großer Genuss mit nur 6,1 g Tabak

Philip Morris hat die Tabaksticks deutlich kürzer als klassische Fabrikzigaretten konstruiert. Auch ihr Tabakgehalt ist mit 6,1 g um einiges geringer. Das hat drei Gründe: Erstens sind die Rauchvarianten effizienter. Bei Zigaretten geht der Hauptanteil des Tabaks durch die Verbrennung verloren, die es bedarf, damit sich Nikotin und Aroma aus dem Tabak lösen. Der Tabak in den Sticks verbrennt nicht. Zweitens hältst du während der Session nicht den Tabakstick in der Hand, sondern das Gerät, den Holder. Holder und Sticks geben dann zusammen das „Zigarettenfeeling“, das den Tabakerhitzer IQOS ganz nach oben gebracht hat und mit dem er dem Konkurrenten glo von British American Tobacco um Lichtjahre voraus ist. Drittens sind die modernen Rauchoptionen so konzipiert, dass ein Rauchvorgang mit bis zu 6 Minuten bzw. 14 Zügen dem einer Zigarette entspricht. Wäre der Tabakstick größer, würde die Session länger dauern. (Wann ein Stick aufgeraucht ist, kann natürlich je nach Nutzung variieren und hängt davon ab, wie lange und wie stark du ziehst.)

HEETS mit hochwertigem American Blend

Tabak wie Marlboro, verarbeitet nach der Cast-Leaf-Methode

Die Tabakfüllung wird aus einer ausgewählten Mischung hergestellt: dem American Blend, einem milden Mix aus hellen Virginia-, Burley- und Orient-Tabaken und die gängigste Tabakmischung überhaupt. In Philip Morris‘ legendären Marlboro Zigaretten ist auch American Blend enthalten. Das ist die Erklärung für die vormalige Bezeichnung der Tabaksticks in den USA: Marlboro HeatSticks. Für die Herstellung der Sticks wird der Tabak zunächst zerkleinert und feingemahlen und dann mit Glycerin, Zellulosefasern, Guarkernmehl und Wasser gemischt. Anschließend walz und backt man ihn. So entsteht eine Art „Tabakfolie“, auch als „Cast Leaf“ betitelt, also „Gegossenes Blatt“. Die Folie wird zu einem Papierstrang gerollt und in Stücke zu je 6,1 g geschnitten.

Unverfälschter Tabak schmeckt in allen Devices gleich

Obwohl in den Tabaksticks bester American Blend wie in guten Zigaretten steckt, wird Einsteigern auffallen, dass verdampfter und verbrannter Tabak völlig konträr daherkommen. Denn in klassischen Zigaretten, den Produkten aus der Vergangenheit, verbrennt der Tabak, zusammen mit dem Papier. In den HEETS verkohlt nichts. Noch nicht einmal das Aluminium, das den Tabak umhüllt, hat einen Einfluss auf den Geschmack des Dampfs. Damit kommen wir gleich zum nächsten Vorteil: Der Tabak schmeckt in allen Geräten identisch, unerheblich, ob du ihn im Original, 3 DUO, Multi oder 2.4 Plus genießt. Neue Modelle waren auf den Markt bekommen, um die Anwendung und den Akku zu verbessert, nicht wegen des Tabakgeschmacks. Das heißt unter anderem: bessere Sichtbarkeit der LED-Anzeigen von Holder und Pocket Charger sowie kürzere Ladedauer beider Geräte.

Verdampfter Tabak bietet ein zigarettenrauchfreies Konsumerlebnis

Mit zunehmendem Alter werden Themen wie aufdringlicher Zigarettenrauchgeruch relevanter. Weil sich IQOS schwerpunktmäßig an Konsumenten richten, die über 30 sind, gehörte das für Philip Morris zu den zentralsten Ideen. Weder der Raucher noch sein Umfeld sollten mit dem Geruch nach Zigarettenrauch konfrontiert werden. Die Rechnung ging auf. Die HEETS verzichten auf Zigarettenrauchgeruch, Feuer, Asche und eine bis zu 1100 Grad heiße Glutzone. Stattdessen riecht das Tabakaerosol leicht holzig, was die meisten weder als angenehm noch als unangenehm empfinden.

„Out of the box“ gedacht hat Philip Morris auch bei dem Aspekt, dass der Geruch des Aerosols nicht an Fingern, Haaren und Kleidung haften bleiben darf. Dieser Gesichtspunkt ist wichtig, wenn du den Anspruch hast, dass man dich nicht sofort als Dampfer entlarven soll. Auch der Atem riecht nach der Session nicht. Ebenfalls erwähnenswert an dieser Stelle und ein riesiger Gewinn: Der Geruch verflüchtigt sich nach wenigen Augenblicken. Somit stellt selbst das Dampfen in der Wohnung und im Auto kein Problem dar.

American Blend in den HEETS enthält Nikotin

Der Nikotingehalt liegt bei 0,5 mg – gemessen mit Testmaschinen von Philip Morris

Wenn Dampfer zusammensitzen und über ihre Leidenschaft diskutieren, kommt die Frage auf, worin sich natürliches und künstliches Nikotin unterscheiden. Auch der Nikotingehalt von Tabaksticks und E-Liquid wird vermehrt diskutiert. Die Erklärungen sind simpel: Nikotin ist ein Bestandteil der Tabakpflanze, eingelagert in ihren Blättern und Wurzeln. In Tabaksticks steckt immer natürliches Nikotin; es muss nicht künstlich zugefügt werden. Die Nikotinwerte aller HEETS Sorten belaufen sich auf 0,5 mg. Philip Morris misst den Nikotingehalt der Sticks nach standardisierten Testverfahren. Die Zigarettenalternativen werden dabei von mechanischen Testmaschinen nach definierten Zugvolumina und Zugfrequenzen „abgeraucht“. Die Geräte ähneln den Rauchmaschinen, denen sich der Tabakriese beim Testen seiner Zigaretten bedient. Dass sie modifiziert sind, ist einleuchtend und liegt am fehlenden Verbrennungsprozess.

0,5 mg Nikotin bieten dasselbe Rauchergebnis wie Marlboro Red Zigaretten

0,5 mg Nikotin entsprechen etwa dem Niveau einer Marlboro Gold Zigarette. Im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten ist das etwas weniger. Die rote Variante von Marlboro hat 0,8 mg Nikotin. Davon verbrennt aber das meiste. Nur etwa 20 Prozent nimmt der Körper auf. Darum heben die Sticks den Nikotinspiegel auf dasselbe Niveau. Philip Morris hat extra klinische, sogenannte pharmakokinetische Studien durchführen lassen. Man unterliegt folglich einem Irrtum, wenn man glaubt, dass beim Rauchen eines Tabaksticks von IQOS nicht genug Nikotin in den Körper gelangt. Der Eindruck wird vermittelt, weil die Sticks in Sachen Throat Hit eher „Weniggeber“ sind. (Der Throat Hit ist das von Rauchern gewohnte und von ihnen gewollte leichte Kratzen im Hals.) Dass der Nikotingehalt nicht auf den Stickverpackungen angegeben wird, ist keine Trickserei, sondern hat einen einfachen Grund: Es wird vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben.

American Blend wird mit Glyzerin, Zellulosefasern und Guarkernmehl gemischt

Glycerin

Glycerin ist eine farblose Flüssigkeit, die durch einen stark süßlichen Geschmack auffällt und in vielen Konsumgütern verwendet wird, vor allem in Lebensmitteln, der Kosmetik und dem medizinischen Bereich. Und eben auch in den HEETS. Hier hat das Glycerin einen doppelten Nutzen: Zum einen schützt es den Tabak vor der Hitze, wenn sich der Stick auf 350 Grad erwärmt. Zum anderen sorgt es für die Entstehung des feinen, köstlichen Aerosols.

Zellulosefasern

Zellulose gehört zu der Gruppe der Mehrfachzucker. Das Stoffgemisch kommt in den Zellen aller einheimischen und exotischen Pflanzen vor, wo es wie eine Art Stützgerüst wirkt. Wir verwenden Zellulose als Zusatzstoff für Lebensmittel, zum Beispiel in Eiscreme und Kaugummi. Für den Körper ist Zellulose absolut unbedenklich, ein Ballaststoff, der wie alle anderen vom menschlichen Organismus nicht verwertet werden kann. Deswegen unterliegt Zellulose keiner Höchstmengenbeschränkung.

Guarkernmehl

Guarkernmehl – kurz Guarmehl – wird aus den Samen der indischen Guarbohne gewonnen. Wir nehmen das eigengeschmacksfreie Produkt fast täglich zu uns. Denn in Soßen, Suppen, Marmeladen, Joghurt, Desserts und Eiscremes wird es gerne als natürliches Verdickungs- und Geliermittel verwendet. Auch in Bio-Produkten ist es erlaubt. In Zigaretten, bei denen Guarkernmehl zusammen mit dem Tabak verkohlt, entwickeln manche Substanzen im Guarkernmehl einen eigenen Geruch. Das fehlt bei den modernen Rauchoptionen natürlich, da sie den Tabak nur erhitzen.

HEETS dampfen mit köstlichen Aromen

HEETS gibt es in vielfältigen Geschmacksrichtungen

Auch wenn der Nikotinanteil der HEETS Sorten identisch ist, ist der Geschmack jeder Variante individuell. Das liegt an unterschiedlichen Tabakmischungen in Kombination mit den charakteristischen Aromen von Mokka, Menthol, Minze, Tee, Holz, Kräutern und Früchten. Beim Dampfen zeigen sich hier mehr oder weniger starke Nuancen. Für einzigartige Geschmackserlebnisse.

Jeder Geschmacksstoff kommt unverfälscht daher. Denn der bei 350 Grad entstehende Dampf ändert oder schmälert das Aroma nicht. Verbrannter Zigarettentabak hat einen weitaus größeren Einfluss, darf allerdings seit 2016 nicht mehr zusammen mit Vanille, Schoko und anderen Zugaben hergestellt und verkauft werden.

Diese HEETS geben die Richtung vor: Bronze, Russet, Yellow, Sienna und Turquoise

Wer das Dampfen besonders reichhaltig und kräftig mag, ist mit den Sorten Bronze und Russet bestens bedient. Beide Selections sind die aromatischsten im ganzen Sortiment. Volles Aroma, voller Geschmack. Konträr dazu ist die Yellow Selection die am wenigsten gewürzte Variante. Sie nehmen vor allem Raucher, die bisher leichte Zigaretten im Fokus hatten.

Sienna findet starken Anklang, weil die Sticks ähnliche Aromen wie die klassische Tabakzigarette enthalten. Viele User beschreiben den Geschmack der Selection wie das Rauchen einer Marlboro Zigarette. Wer gewohnte Gewissheit schätzt, müssen mit Sienna also keine Kompromisse eingehen.

Auch das Geschäft mit der Menthol-Sorte Turquoise floriert. Weil der Gesetzgeber den Rauchern von Menthol-Zigaretten im Jahr 2020 einige Steine in den Weg gelegt hat. Grund ist das europaweite Menthol-Verbot. Bei Turquoise sorgt Menthol für einen kräftigen, bei Mauve Wave, der zweite Menthol-Sorte, die vielleicht irgendwann am Markt erscheint, für einen dezenten Frischekick.

HEETS kaufen und genießen

Rauchen und Pflegen von HEETS und Holder

  1. Nimm einen Tabaksticks aus der Schachtel.
  2. Führe den Stick langsam, ohne ihn zu drehen, bis zur silberfarbenen Markierung in den Holder ein.
  3. Halte die Power-Taste am Holder zwei Sekunden bis zur Vibration gedrückt.
  4. Der Holder heizt den Tabak im Stick für 20 Sekunden auf 350 Grad. Währenddessen blinkt die LED-Anzeige.
  5. Ist der Heizvorgang abgeschlossen, spürst du ein zweites Vibrationssignal und die LED-Anzeige leuchtet durchgehend.
  6. Setzte nun die Session in Gang, indem du am Mundstück ziehst und den Tabakdampf genießt. Das Rauchvergnügen ist an eine normale Zigarette angelehnt und entspricht 6 Minuten bzw. 14 Zügen.
  7. Nach 5 Minuten und 30 Sekunden vibriert der Holder erneut. Die Vibration sagt dir, dass du mit diesem Stick noch 30 Sekunden bzw. 2 Züge dampfen kannst.
  8. Ist der Rauchvorgang beendet, schaltet sich der Holder ab. Entferne den Stick, schiebe die Kappe am Holder nach oben und freue dich auf den nächsten Genuss. Wenn du magst, kannst du gleich den nächsten Stick dampfen.
  9. Von den Sticks sammeln sich bei jedem Rauchvorgang kleine Tabakreste im Holder. Entferne sie nach jeder fünften Session mit dem Reinigungsstift.
  10. Reinige den Holder nach ca. einer Schachtel HEETS mit den Cleaning Sticks. So entfernst du nicht nur Tabakreste, sondern auch ölige Rückstände.

Die HEETS sind gekauft? Zwei Tipps, damit der Wechsel gelingt

Es ist hilfreich, wenn du von einem auf den anderen Tag auf die Tabaksticks umsteigst und nicht parallel weiter Zigaretten rauchst. Denn die Erfahrung zeigt, dass man dann mehr und mehr zu den altbewährten Kippen zurückkehrt. Besser ist ein klarer Cut und die Gewissheit: Bei den ersten Sessions erscheinen die Rauchvarianten grundsätzlich etwas weniger geschmacksintensiv. Der Eindruck verschwindet nach ein paar Tagen. Man gewöhnt sich schnell an den milderen Geschmack und den fehlenden Throat Hit. Der Griff zu den Zigarettenalternativen geschieht dann in etwa mit der altbekannten Frequenz. Allerdings mit dem Unterschied, dass man als ehemaliger Raucher deutlich weniger Schadstoffe inhaliert.

Zweiter praktischer Tipp: Während der Session gelangt immer etwas Dampf in die Umgebung. Das lässt sich nicht vermeiden. Du kannst dich aber darüber freuen, dass du Aerosol auspustest, das kaum zu riechen und kaum zu sehen ist. Weil es zu 80 Prozent aus Wasser besteht. Der Aerosol-Ausstoß lässt sich zwar nicht zum Cloud Chasing verwenden, dem Produzieren großer, dichter Dampfwolken, aber du wirst während der Session niemanden belästigen.

Häufige Fragen zu HEETS?

Die HEETS Sticks sind die ehemaligen Marlboro HeatSticks und gehören zum revolutionären IQOS-Tabakerhitzer-System. Per HeatControl-Technologie erhitzen sie sich auf 350 Grad. Die Temperatur behalten sie bis zum Session-Ende. Der Nutzer zieht am Mundstück und inhaliert das meist mit Aromen angereicherte Tabakaerosol. Ein unvergleichliches Geschmackserlebnis, das den Weg in die Zukunft weist. Ohne Feuer, ohne Rauch, ohne Asche und mit leicht holzigem Geruch. Bereits 2014 haben die Rauchvarianten die ersten weltweiten Märkte erobert. 2016 erschienen sie in Deutschland. Erst in Top-Lagen von Frankfurt und München, später in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Dresden und weiteren Städten.

Die Zigarettenalternativen sind europaweit in acht Sorten erhältlich: Amber, Bronze, Russet, Sienna, Teak, Turquoise, Yellow und Yellow Green. Wann immer du magst, erlebst du Tabakaroma mit faszinierenden Geschmacksstoffen: Mokka, Menthol, Minze, Tee, Holz, Kräutern und Früchten.

Die Komponenten der Sticks sind komprimierter Tabak, ein Hohlkanal, ein Kühlsegment, ein Mundstück und zwei Schutzhüllen aus Aluminium und Papier. Der Tabak jeder Sorte beinhaltet 6,1 g Virginia-, Burley- und Orient-Tabak, Aromen und weitere Zutaten: Guarkernmehl, Glycerin, Zellulosefasern und Wasser.

In jedem Stick ist 6,1 g Virginia-, Burley- und Orient-Tabak und auf natürliche Weise auch 0,5 mg Nikotin enthalten. Während der Session wird der Nikotinspiegel auf dasselbe Niveau wie beim Rauchen einer mittelstarken Zigarette mit 0,8 mg Nikotin gehoben. Das haben von Philip Morris durchgeführte Testverfahren ergeben.

HEETS sind deutlich kürzer als herkömmliche Zigaretten. Das hat drei gute Gründe: Erstens sind sie effizienter, weil der Tabak in ihnen nicht verbrennt. Zweitens greifst du während der Session nicht an den Stick, sondern an den Holder als seinen „verlängerten Arm“. Drittens sind die Rauchvarianten so konzipiert, dass der Rauchgenuss mit bis zu 6 Minuten oder 14 Zügen in etwa dem einer klassischen Zigarette entspricht.

Laut wissenschaftlichen Studien erzeugen die Tabaksticks weniger krebserregende Stoffe als Zigaretten. Die Emission von Carbonylverbindungen sinkt um 80 bis 90 Prozent, die von leicht flüssigen Substanzen, zum Beispiel Butadien, um 90 bis 99 Prozent. Die Zahlen hat das Deutsche Krebsforschungszentrum zur Verfügung gestellt, das sie darauf zurückführt, dass der Tabak in den Sticks nur erhitzt, aber nicht verbrannt wird. Allerdings sind noch keine Langzeitstudien bekannt, um klare Ergebnisse zu liefern.

Der Gesetzgeber hat bei allen Zigarettenalternativen ordentlich an der Steuerschraube gedreht. Auch HEETS werden seit 2022 intensiver besteuert. Im Vergleich zu Zigaretten sind die Rauchvarianten aber noch erstaunlich preiswert. Um eine Schachtel HEETS zu kaufen, zahlst du derzeit 6,50 Euro und erhältst 20 Stück. Für die gleiche Menge Marlboro Red Zigaretten muss man das Portemonnaie weiter aufmachen. Sie kosten mit 7,60 Euro über 1 Euro mehr. Teurer als die Software, die Tabaksticks, ist allerdings die Hardware, also Holder und Pocket Charger. Die Investition lohnt sich trotzdem. Sie ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine rauchfreie Zukunft. Die Steuerreform war übrigens umstritten. Schließlich erzeugen die Sticks weniger Schadstoffe als Zigaretten.

Amber, Bronze, Russet, Sienna, Teak, Turquoise, Yellow und Yellow Green sind bei Tabakhändlern, im Einzelhandel und in den IQOS Stores der großen Städte erhältlich. Eine Auswahl der acht Sorten findest du auch an der Tankstelle.

Seit 2020 ist Menthol in Zigaretten und Rauchtabak europaweit verboten. Das entsprechende Gesetz wurde bereits 2014 verabschiedet und trat 2016 in Kraft. Die HEETS sind noch nicht vom Menthol-Verbot betroffen. Darum gewinnt in der Tabak Welt die Menthol-Sorte Turquoise rechts und links neue Kunden und vielleicht irgendwann auch Mauve Wave. Turquoise sorgt für ein intensives Menthol-Aroma, Mauve Wave für ein leichtes Menthol-Aroma plus Heidelbeer- und Wildkräutergeschmack.

Laut dem Jugendschutzgesetz (JuSchG) ist es in Deutschland ab einem Alter von 18 Jahren erlaubt, HEETS zu kaufen und zu konsumieren. Die Sticks sind also nur für erwachsene Raucher gedacht. Denn sie enthalten Nikotin, das kritisch zu betrachten ist, weil es abhängig macht. Auch andere Tabakwaren dürfen seit 2007 nicht mehr an Jugendliche verkauft und von ihnen konsumiert werden.

Du freust dich auf den nächsten Dampfgenuss? Die Rauchvarianten sind so konstruiert, dass ein Tabakstick in etwa einer Zigarette entspricht. Verbrauchte HEETS solltest du aber kein zweites Mal verwenden. Nimm stattdessen einen neuen und setze ihn in den IQOS 3 DUO. Bei diesem Gerät ist es möglich, zwei Sticks hintereinander zu rauchen, bevor der Holder im Pocket Charger aufgeladen werden muss.

HEETS sind Hybride: Sie enthalten Tabak wie klassische Zigaretten, ihr elektronisches Funktionsprinzip und das Fehlen der Tabakverbrennung ähneln dagegen den E-Zigaretten. Im Allgemeinen kann man sagen, dass ehemalige Raucher lieber auf Tabaksticks umsteigen, anstatt zu E-Zigaretten zu greifen. Denn bei E-Zigaretten fehlen Tabakgeschmack und natürliches Nikotin. Zusätzlich produzieren die Sticks einen deutlich geringeren Aerosol-Ausstoß als E-Zigaretten.