Jean Barth
Wie entstand die Marke Jean Barth?
Hinter Jean Barth verbirgt sich eine der renommiertesten Linien für Drehtabak aus den Niederlanden. Die Geschichte der Marke begann 1957, als die Manufaktur J. Gruno in Nijkerk den ersten Jean Barth Tabak auf den Markt brachte.
Die Rohstoffe werden von den besten Plantagen der Welt bezogen; die Seele der Marke, das handwerkliche Know-how und die streng gehüteten Originalrezepte bleiben dagegen fest in niederländischer Hand.
Mitte der 1980er-Jahre trat Jean Barth seinen Siegeszug nach Deutschland an. Es war eine Ära, in der Tabak aus den Niederlanden unter als das Maß aller Dinge galt.
Das Image: Zwischen holländischer Geradlinigkeit und deutscher Individualität
Jean Barth genießt sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland einen exzellenten Ruf, wobei die Gründe für diesen Kultstatus faszinierende Unterschiede aufweisen:
Authentizität in den Niederlanden
In seinem Herkunftsland gehört Jean Barth zu den beliebtesten Marken überhaupt. Der Grund liegt in der absoluten Geradlinigkeit: Während viele Mitbewerber ihr Profil ständig an flüchtige Markttrends anpassen, bleibt Jean Barth seinen Wurzeln treu.
Individualität in Deutschland
In Deutschland greifen vor allem jene zu den Produkten von Jean Barth, die sich als Individualisten verstehen. Die Wahl von Jean Barth ist hier ein Statement für das Besondere und ein Bekenntnis zu einer durch und durch niederländischen Marke, die sich vom Massenmarkt abhebt.
Warum trägt Jean Barth ein Schiff im Logo?
Der Markenname Jean Barth geht auf den französischen Piraten Jean Bart zurück (eigentlich Jan Baert). Der Seefahrer versetzte im 17. Jahrhundert die Weltmeere in Staunen und gilt bis heute als Symbol für nautische Brillanz. Aus diesem Grund ziert eine historische Segelfregatte das Logo der Packungen.
Die Vita des Namensgebers liest sich wie ein Abenteuerroman:
- Mit nur 12 Jahren heuerte er als Schiffsjunge auf einem Schmugglerboot an.
- Mit 16 Jahren diente er bereits als Offizier in der holländischen Marine.
- Seine wohl größte Tat vollbrachte er 1694: Nach dem Sieg in der Seeschlacht von Texel befreite er einen skandinavischen Getreidekonvoi aus holländischen Händen und rettete Frankreich so vor einer Hungersnot.
- Für diesen Erfolg erhob ihn Sonnenkönig Ludwig XIV. höchstpersönlich in den Adelsstand und schlug ihn zum „Chevalier de St. Louis“.
Der Freibeuter und die Marke: Zwei, die für Abenteuer und Freiheit stehen
Über sein nautisches Können hinaus verkörperte Jean Bart Werte wie Robustheit, Wagemut und eine unbändige Freiheitsliebe. Genau diese Facetten übertragen sich auf die Marke.
Diese Freiheit spiegelt sich direkt in der Anwendung wider, denn die Nutzer können sich die Freiheit nehmen, ihre Produkte ganz individuell zu verarbeiten: fest, locker, mit oder ohne Filter.
Wie ist die Aussprache von Jean Barth?
Obwohl der Name - in abgewandelter Form - aus dem Französischen stammt, wird er im deutschsprachigen Raum und in den Niederlanden "holländisch-deutsch" ausgesprochen:
- Jean: Wie das französische „Schang“ (weiches J, das „n“ wird nasal nur angedeutet).
- Barth: Wie das deutsche Wort „Bart“ (mit betontem, hartem T).



